DaWI warnt vor Ausweitung der Windzonen in Altenbeken

In Altenbeken sollen weitere Potentialflächen zur Windenergienutzung in einem Flächennutzungsplan festgelegt werden.

Da die in Frage kommenden Flächen dicht an der Stadtgrenze zu Paderborn geplant sind, werden die freien Sichtachsen des Stadtteils Dahl / Paderborn noch weiter eingeschränkt. In Briefen der DaWI an den Altenbekener Bürgermeister Wesens und an den Pärborner Bürgermeister Dreier wurde darauf hingewiesen.

In einer Stellungnahme der Stadt Paderborn an die Gemeinde Altenbeken werden diese und weitere Bedenken vorgebracht, die hoffentlich bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden.

Die Antwort aus Altenbeken in der NW vom 16.3.2017:

Stadt PB teilt die Bedenken der DaWI zur 29. Änderung FNP von Altenbeken:

An 23.3.2017 ab 17.00 Uhr wird dieser Punkt im Bauausschuss besprochen

In der NW vom 15.3.2017:

Im WV vom 14.3.2017:

125. FNP: Die Stadt PB zu den DaWI-Eingaben

Sehr geehrte DaWI-Unterstützer,

für die Interessierten unter Ihnen stellen wir hier die Antwort der Stadt Paderborn ein auf die zahlreichen DaWI-Eingaben zum mehrfach revidierten 125. Flächennutzungsplan, der nun vom Rat der Stadt Paderborn beschlossen wurde. Ein kurzer persönlicher Kommentar sei erlaubt:

Trotz des wiederholt öffentlich bekundeten städtischen Bedauerns darüber, dass Dahl inzwischen zum bemitleidenswerten Hotspot der Paderborner (und Lichtenauer) Windindustrialisierung mutiert ist, wurden alle DaWI-Einwendungen gegen den jetzt beschlossenen Flächennutzungsplan beiseite gewischt – das heißt: evtl. folgenlos „zur Kenntnis genommen“, in der Regel aber abgewiesen. Auf der Grundlage des städtischen Antwortschreibens können Sie sich selbst ein Bild über die Qualität der Argumente und Gegenargumente machen.

Und es wird auch klar, was die Stadt Paderborn unter „Bürgerbeteiligung“ versteht: Zwar muss man den rechtlichen Vorgaben nachkommen und die Planvorlagen offenlegen, damit die Bürger dazu Stellung nehmen können. Jedoch: Ist dieser Pflicht Genüge getan, setzt man die eigenen Planungen unbeirrt fort.

Da der Schriftverkehr mit der Stadt Paderborn noch nicht zu Ende geführt ist, stellen wir die „Schlussbilanzierung“ unserer Auseinandersetzungen mit dem 125. FNP noch etwas zurück.

Jürgen Baur

 

Planungen von Altenbeken führen zu weiterer Umzingelung von Dahl

Im Rat der Gemeinde Altenbeken steht die 29. Änderung des Flächennutzungsplans an. Der Beratungsvorlage ist zu entnehmen, dass durch die ausgewiesenen Windvorrangzonen auch Dahl in Mitleidenschaft gezogen würde. Das südwestlich von Schwaney gelegene Gebiet würde zu einer weiteren Umzingelung der Ortslage Dahl durch Windenergieanlagen führen.

Die Umzingelung von Dahl wurde von der Stadt Paderborn im neuen 125. FNP durch eine Sichtbarkeitsanalyse untersucht. Dies führte zu dem Beschluss, dass keine weiteren Windvorrangzonen zugelassen werden sollen. Schon stehen 136 WEA im Sichtbereich von Dahl. Dieser Beschluss ist für die Gemeinde Altenbeken zwar nicht bindend, wohl aber greifen die Argumente, die zu dem Beschluss führten, nach wie vor durch.

Die DaWI setzt darauf, dass diese Argumente auch im Rat der Gemeinde Altenbeken sehr ernsthaft bedacht werden.. Die Stadt Paderborn wurde gebeten, einen entsprechenden Einwand gegen die Altenbekener Planung vorzutragen. Ein erster Einspruch der DaWi liegt dem Bürgermeister von Altenbeken vor. Die DaWi wird die weiteren Beratungen der Gemeinde Altenbeken aufmerksamen verfolgen und, wenn geboten, weitere Schritte einleiten.